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Die alten Yogis haben
ihre Gedanken wissenschaftlich und objektiv beobachtet und die vielen
Hindernisse studiert, die sich der bewussten Beherrschung des Geistes
in den Weg stellen.
Der Weise Patanjali hat
diese Erkenntnisse in den Yoga-Sutras festgehalten, welche bis
heute die Basis jeder Yogapraxis darstellen. Er beschreibt darin einen
achtgliedrigen Pfad zur Beherrschung des rastlosen Geistes bis hin zum
Erfahren eines immerwährenden Friedens.
Diese 8 Stufen sind: |
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1.
YAMAS
Regeln für den Umgang mit anderen und der Umgebung
- Ahimsa - Gewaltlosigkeit, Rücksichtnahme
- Satya - Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit
- Brahmacharya - Freiwerden von Bedürftigkeit, Keuschheit
- Aparigraha - Zufriedenheit
- Asteya - Freiwerden von Bedürfnissen, Nichtstehlen
2. NIYAMAS
Regeln für den Umgang mit sich selbst
- Saucha - Reinheit von Körper und Geist
- Santosha - Zufriedenheit, Annahme des eigenen Schicksals
- Tapas - Geduld üben, Hingabe entwickeln für das, was man tut
- Swadhyaya – Selbsterkenntnis, Studium der Schriften
- Ishvarapranidhana – Vertrauen in den Yogaweg und das eigene
Schicksal
3. ASANAS
das ruhige Halten der Körperstellungen des Yoga
4. PRANAYAMA
die Atemtechniken zur Kontrolle der Lebensenergie
5. PRATYAHARA
das Zurückziehen der Sinne, um den Geist von den Sinnen, die ihn
stören, zu trennen
6. DHARANA
die Praxis, den Geist unter Ausschluss aller Gedanken zu konzentrieren
oder ihn auf ein Objekt oder eine Idee zu richten
7. DHYANA
die Meditation, die entsteht, indem man sich konzentriert, dabei
innerlich völlig entspannt bleibt und sich seinem Meditationsobjekt
mehr und mehr öffnet
8. SAMADHI
ein überbewusster Zustand, den der Geist weder erfassen noch
beschreiben kann, denn er transzendiert die drei Elemente, die während
jeder gewöhnlichen Erfahrung der Sinne präsent sind: Raum, Zeit und
Kausalität. Samadhi ist das Ziel aller Existenz. |