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Diese Stehposition ist Anfangs- und Endstellung bei allen Stehpositionen des Yoga. Der Sanskritname „Tadasana“, bedeutet „Stabilität“, „Größe“ und „Ruhe“. Danach sollte man beim Üben streben. Die Bergstellung ist auch wichtig für unsere Körperhaltung im Alltag. Regelmäßiges Üben dieser Yoga-Position verbessert unsere Haltung und die Statik unseres Körpers. Durch das bewusste Einsetzen des Aufrichteimpulses wird die Wirbelsäule im Stand entlastet und durch das bewusste Stehen auf beiden Beinen werden Hüft- und Kreuzbein-Darmbein-Gelenke entlastet. Außerdem verhilft die Bergstellung zu mehr Stabilität und Standfestigkeit.
Unsere Standhaltung spiegelt auch unser Inneres, unsere innere Haltung wieder. Sie spiegelt unsere Haltung, wie wir dem Leben und jemandem anderen gegenübertreten. Regelmäßiges Üben der Bergstellung verändert das Selbstwertgefühl und die Wirkung auf andere.
Die Bergstellung beruhigt und stabilisiert auch den Geist und verhilft zu mehr Energie und Konzentration.
Übungsanleitung:
Kommen Sie in eine aufrechte Standhaltung. Stellen Sie die Füße nebeneinander auf die gleiche Höhe, hüftgelenkbreit (ca. eine Fußbreite) auseinander und parallel zueinander. Heben Sie die Zehen vom Boden weg und spreizen Sie sie etwas auseinander. Dann legen Sie die Zehen lang gedehnt wieder ab, breiten die Fußsohlen ganz auf dem Boden aus und spüren den Bodenkontakt. Verteilen Sie nun Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf beide Füße. Drücken Sie die Großzehenballen, die Kleinzehenballen und die Fersen fest auf den Boden. Spannen Sie die Muskeln des Beckenbodens an, um das Becken optimal aufzurichten. Lassen Sie dabei die Gesäßmuskeln und die Bauchmuskeln möglichst locker.
Spüren Sie den Widerstand des Bodens und wie durch den Aufrichteimpuls nach und nach die Rückseite des Körpers aufgerichtet wird, zuerst die Beine, dann der Rücken und schließlich der Nacken.
Heben Sie das Brustbein etwas nach vorne und oben und lassen Sie die Schultern gelöst nach hinten, außen und unten sinken. Die Arme und Hände hängen entspannt neben dem Körper.
Der Kopf ist im Gleichgewicht und der Nacken ist nach oben gedehnt, aber entspannt. Entspannen Sie auch das Gesicht und schließen Sie die Augen.
Bleiben Sie so ruhig wie möglich stehen und fühlen Sie sich wie ein Berg, still und erdgebunden als Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Tipp: Üben Sie diese Stehposition auch immer mal wieder im Alltag, z. B. wenn Sie irgendwo warten müssen. So gewöhnen Sie sich an eine gute Körperhaltung.
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